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Golf in der Sonne: Hut, Sonnenbrille, Sonnencreme und Startzeiten für die heißen Monate

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Die UV-Strahlung erreicht ihren Höchstwert in den vier Stunden rund um den Sonnenhöchststand, ein Zeitfenster, das eine Runde auf dem Platz komplett durchquert. Was die WHO empfiehlt, was die Clubs verlangen und wie Sie den Sommertag einteilen.

Eine Runde über 18 Löcher dauert Stunden, fast immer im Freien und ohne durchgehenden Schatten. Im Sommer ist die Sonne der erste Gegner, noch vor Wind oder Wasser. Es lohnt sich zu wissen, was die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt, was die Clubregeln zu Kopfbedeckungen sagen und wie sich das Spiel verlegen lässt, um die heißesten Stunden zu meiden. Für Ihre Haut bleibt der Hautarzt die maßgebliche Anlaufstelle.

Was die WHO empfiehlt: der Basisschutz

In ihrem Informationsblatt zur ultravioletten Strahlung nennt die WHO diese Schutzmaßnahmen:

  • Die Zeit in der Mittagssonne begrenzen, wenn die UV-Belastung am höchsten ist.
  • Schatten suchen, wann immer es möglich ist.
  • Schützende Kleidung tragen.
  • Einen breitkrempigen Hut, der Augen, Gesicht, Ohren und Nacken schützt.
  • Umschließende Sonnenbrillen mit 99 bis 100 % Schutz vor UV-A- und UV-B-Strahlen.
  • Eine Sonnencreme mit breitem Spektrum auf den Körperstellen, die die Kleidung nicht bedeckt: Die WHO betont, dass sie am besten zusammen mit Kleidung und Schatten wirkt, nicht allein.

Schutz wird empfohlen, wenn der UV-Index 3 oder höher ist. Laut WHO liegt das tägliche Maximum in den vier Stunden rund um den Sonnenhöchststand, der je nach Ort und Sommerzeit zwischen 12 und 14 Uhr liegt.

Der Hut auf dem Platz: was die Clubs sagen

Der Hut hat auf dem Platz auch eine Etikette-Seite. Der Golf Club Mare di Roma verlangt lockere, aber gepflegte Kleidung und nennt unter den zu vermeidenden Dingen T-Shirts, Kappen, die keine Golfkappen sind, und Metallspikes. Die Kopfbedeckung ist also erlaubt, sofern sie zum Golf gehört. Anderswo konzentrieren sich die Dresscodes auf den Rest der Kleidung: In Acquasanta zum Beispiel Poloshirt und lange Hose oder knielange Bermudas für Herren, Poloshirt und Hose, Bermudas oder Rock für Damen.

Der praktische Rat ist einfach: Wählen Sie den Hut so, wie Sie das Poloshirt wählen würden, golftauglich und mit Krempe, und fragen Sie im Zweifel im Sekretariat nach.

Startzeiten: wann man im Sommer spielt

Die Clubs passen ihre Öffnungszeiten der Jahreszeit an, und sie zu lesen hilft bei der Wahl der Startzeit. Einige Beispiele:

Club Sommerliche Öffnungszeiten
Archi di Claudio Golf Club Im Sommer von 8:00 bis 20:00 Uhr, im Winter von 8:00 bis 18:00 Uhr
Golf Club Mare di Roma Täglich von 8:00 bis 20:00 Uhr, mit Abschlägen alle 12 Minuten
CUS Ferrara Golf Club Im Sommer von 8:30 bis 19:30 Uhr
Canavese Golf & Country Club Von 9:00 bis 19:00 Uhr, freitags und samstags bis 20:00 Uhr

Die Öffnungszeit ist kein Sonnenratschlag, zeigt aber, dass in diesen Clubs die Öffnung bis in den Abend reicht und sich das Zeitfenster zum Spielen daher wählen lässt. Um zu erfahren, welche Tee Times frei sind, muss man reservieren: Im Mare di Roma lassen sich die Startzeiten bis zu sechs Monate im Voraus online buchen, außerdem telefonisch und über WhatsApp.

Einen Platz in der Höhe wählen

Ein anderer Weg ist, den Urlaub dorthin zu verlegen, wo es weniger heiß ist. Der Cansiglio Golf Club liegt auf 1.027 Metern Höhe zwischen Tannen- und Buchenwäldern, mit einem Mikroklima, das laut Club auch im Hochsommer kühl bleibt. Der Golf Club Aosta-Arsanières liegt auf 1.050 Metern im Tal des Großen St. Bernhard und bietet laut Club ein Mikroklima mit milden Wintern und kühlen Sommern. Der Golf Club Alta Badia auf rund 1.700 Metern hat eine kurze Saison: Laut Tourismusverband wird von Juni bis September oder Oktober gespielt.

Die Höhe hebt die Sonne nicht auf: Das Kriterium, das die WHO für den Schutz nennt, ist der UV-Index (3 oder höher), nicht die Temperatur. Fragen Sie sich also, wie hoch der Index ist, und weniger, wie heiß es ist.

Wasser und Verpflegung auf der Runde

Einige Clubs organisieren einen Service auf dem Platz. Im Golf Club Castelconturbia kostet der Golfcart mit GPS 60 Euro für 18 Löcher, Wasser und Snacks inbegriffen; im Chervò Golf San Vigilio bringt eine mobile Buvette Snacks und Getränke direkt auf den Platz zu den Spielern, damit das Spiel nicht unterbrochen wird. In Clubs, die dazu nichts angeben, empfiehlt es sich, sich vorher zu informieren oder eigenes Wasser mitzubringen.

Häufige Fragen

Welchen Hut braucht man, um im Sommer Golf zu spielen?+

Die WHO empfiehlt einen breitkrempigen Hut, der Augen, Gesicht, Ohren und Nacken schützt. Wählen Sie auf dem Platz eine Golf-Kopfbedeckung: Der Golf Club Mare di Roma etwa schließt Kappen aus, die keine Golfkappen sind.

Wann ist die Sonne am stärksten?+

In den vier Stunden rund um den Sonnenhöchststand, der laut WHO je nach Ort und Sommerzeit zwischen 12 und 14 Uhr liegt.

Welche Sonnenbrille braucht man?+

Die WHO nennt umschließende Sonnenbrillen mit 99 bis 100 % Schutz vor UV-A- und UV-B-Strahlen.

Wann braucht man Sonnenschutz?+

Die WHO empfiehlt ihn, wenn der UV-Index 3 oder höher ist. Welche Sonnencreme für Ihre Haut am besten geeignet ist, klären Sie bitte mit einem Hautarzt.

Bis wann spielt man im Sommer?+

Das hängt vom Club ab: bis 20:00 Uhr im Mare di Roma und im Archi di Claudio, bis 19:30 Uhr im CUS Ferrara, bis 19:00 Uhr (freitags und samstags 20:00 Uhr) im Canavese.

Gibt es auf dem Platz Trinkwasser?+

Das hängt vom Club ab: Im Castelconturbia sind Wasser und Snacks beim Golfcart inbegriffen, im Chervò San Vigilio gibt es eine mobile Buvette; anderswo fragen Sie bitte im Sekretariat.

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